Seniorenhandys: Einfach und groß

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Es gibt einige Kriterien die beim Handykauf entscheidend sind. Ein Smartphone kann hochgelobt sein, doch völlig ungeschickt für Menschen, die nicht mit Computern und Handys aufgewachsen sind.

Für viele Senioren sind klassische Handys oder Smartphones zu kompliziert. Einfach soll es sein, mit wenig Schnickschnack. Vor allem Telefonieren soll es. Wichtig sind große Tasten und Funktionen wie eine Sprachsteuerung.

  1. Seniorenhandys brauchen einfache Inbetriebnahme

Die auf dem Markt gängigen Seniorenhandys erschließen sich meist intuitiv und ohne eine lange Gebrauchsanweisung. Darauf sollte man beim Kauf unbedingt achten. Die meisten Seniorenhandys sind außerdem zu einem sehr guten Preis erhältlich. Schon ab 35 Euro gibt es einfache Modelle. Wer im Laden einkauft, bekommt meist besseren Service: der Berater legt gerne schon die Sim-Karte ein und lädt den Akku, sodass man direkt lostelefonieren kann.

  1. Funktionen bei Mobiltelefonen für Ältere

Wer schlecht sieht, ist auf große Tasten und kleine Erhebungen angewiesen, die Ältere über das Zahlenfeld führen. Es gibt sogar Geräte, die über eine Sprachsteuerung verfügen, sodass alles, was auf dem Display erscheint, automatisch vorgelesen wird. Für Senioren mit Hörgerät ist die elektronische Stimme allerdings manchmal schrill und schwer verständlich.

  1. Telefonnummern einspeichern und Notfallkontakt festlegen

Wenn Sie ein Gerät für Ihre Eltern oder Großeltern kaufen, sollten Sie die wichtigsten Kontakte direkt einspeichern. Auch verfügen spezielle Seniorenhandys meist über einen Notfallknopf auf der Rückseite. Braucht der Rentner Hilfe, drückt er den roten Button und die hinterlegte Telefonnummer wird automatisch gewählt. Das kann neben Ehepartner oder Kindern natürlich auch die 112 sein.

  1. Robust und langlebig – ideal für Senioren

Beim Kauf eines Seniorenhandys sollten Sie ein einfaches und robustes Gerät wählen. Denn wer schlecht sieht, viel im Garten unterwegs ist oder im Haushalt hantiert, braucht ein Modell, das den einen oder anderen Stoß oder Fall aushalten kann. Das ist beispielsweise bei den meisten Klapphandys der Fall, nicht aber bei den Smartphones mit großem und empfindlichen Display. Auch ein Akku mit langer Laufzeit erleichtert Senioren die Umstellung auf das neue Telefon.

  1. Design und Größe auch beim Seniorenhandy wichtig

Riesige Handys, die nicht in die Jacken- oder Hosentasche passen und von weitem „alter Mann“ schreien, werden in der Praxis selten Einsatz finden. Über ein edles Design, das selbst bei näherer Betrachtung nicht von einem modernen Handy unterscheidbar ist, verfügen inzwischen viele Modelle.

Handyfinder unter: http://www.senioren-handy.info/, Testberichte unter: http://www.seniorenhandy.com/

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Leila Haidar
Leila Haidar ist freie Wirtschaftsjournalistin aus Stuttgart. Sie ist für verschiedene überregionale Tageszeitungen tätig, schreibt für Fachmagazine und beschäftigt sich mit den verschiedensten Themen, darunter Personal, Industrie und Logistik.

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