Bilanz 2014: Mehr Menschen in der Altenpflege

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Pflegenotstand immernoch omnipräsent

Jobsicherheit: Mehr Menschen entscheiden sich für einen Pflegeberuf (Foto: Fotolia)

2014 haben mehr Menschen in der Altenpflege gearbeitet als noch im Vorjahr. Das geht aus einer Erhebung der Bundesagentur für Arbeit hervor.

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Am 31.12.2014 waren insgesamt  507.651 Menschen sozialversicherungspflichtig in der Altenpflege beschäftigt. Gegenüber den Zahlen des Vorjahres (486.558) ergibt dies ein Plus von 21.093 Beschäftigten – eine Steigerung um 4,3 Prozent. „Der Jobmotor Altenpflege brummt“, sagt der Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa), Bernd Meurer. „Die Altenpflege beschäftigt eine halbe Million Menschen. Wir haben einen hohen Zuwachs an Beschäftigten innerhalb eines Jahres.“

Examinierte: Tendenz steigend

Ebenfalls gestiegen ist laut Studie die Anzahl der Fachkräfte. 2013 waren 263.492 Ausgebildete registriert. Vergangenes Jahr hingegen konnten deutschlandweit 11.138 examinierte Kräfte mehr verzeichnet werden. Trotzdem blieben viele Stellen unbesetzt. „Der Zuwachs hätte das Doppelte betragen können, gäbe es nicht einen erheblichen Fachkräftemangel. Es fehlen bis zu 50.000 Altenpflegekräfte“, kommentiert Meurer.

Ausbildung in Pflege wieder attraktiver

Auch deshalb ist die Zahl der Auszubildenden besonders erfreulich. Sie stieg von 49.917 (2013) auf 52.920 (2014) an. „Das ist eine weitere Bestätigung für den Ausbildungsberuf Altenpflege“, sagt Meurer und warnt vor der von der Bundesregierung geplanten generalistischen Pflegeausbildung, bei der Altenpflege, Krankenpflege und Kinderkrankenpflege zu einer dreijährigen Basisqualifizierung zusammengeführt werden. Und das obwohl laut Meurer nur rund 40 Prozent der Ausbildungsinhalte übereinstimmen.

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