Wettbewerb: Alzheimer and You

0
211

Teenager erfinden Demenzhelfer

Das Leben Demenzkranker schöner erfinden (Foto: Deutsche Alzheimer Gesellschaft)

Kluge Köpfe tüfteln für diejenigen, die vieles vergessen. Beim Wettbewerb Alzheimer and You zeigen Jugendliche, wie kreativ sie sind. Mit Erfindungen, die den Alltag von Demenzkranken und ihren Familien leichter machen.

Vom Anziehhelfer bis zum Strumpfsensor

Mitbasteln können Teenager und junge Erwachsene von zwölf bis 21 Jahren. Ziel ist es, Demenzkranken ein Stück selbstbestimmten Alltag zu ermöglichen. Knobeln, ausprobieren und designen ist angesagt. Gesucht sind kleine Helfer für den Haushalt oder Ideen zum Festhalten der eigenen Lebensgeschichte.

So funktioniert’s

Wie Erfindungswütige mitmachen, erklärt die Deutsche Alzheimer Gesellschaft auf ihrer Website: „Schreib Deine Ideen auf oder mach eine Skizze oder ein Foto davon. Oder noch einfacher: Mach ein Selfie von Dir. Erzähl oder zeig uns kurz, was Du Dir überlegt hast.“

Wichtig: Drei Fragen muss jeder Teilnehmer beantworten

  1. Was ist die Idee?
  2. Wie funktioniert die Erfindung?
  3. Wie hilft sie erkrankten Personen oder Angehörigen?

Bis zum 31. Januar 2016 stehen die Email-Tore noch offen. Natürlich gibt’s auch was zu gewinnen. Nähere Infos zu Alzheimer and You hier.

Ziel: Jugendliche sensibilisieren

„Wichtig ist uns, dass sich junge Menschen zunächst über die Krankheit und deren Folgen informieren, um dann zu überlegen, welche Hilfen möglich sind“, erklärt Sabine Jansen, Geschäftsführerin der Deutschen Alzheimer Gesellschaft. Bereits die Enkelgeneration würde so sensibilisiert und bekomme die Möglichkeit aktiv zu helfen.

Hintergrund
Demenzerkrankungen gehören zu den häufigsten Krankheiten im höheren Alter. In Deutschland leiden derzeit etwa 1,5 Millionen Menschen an einer Demenz, die Anzahl der Neuerkrankungen beträgt im Laufe eines Jahres fast 300.000. Die häufigste Form ist die Alzheimer-Krankheit. Medizinisch versteht man unter der Alzheimer-Krankheit eine fortschreitende Erkrankung des Gehirns, bei der unter anderem so wichtige Funktionen wie das Gedächtnis, das räumliche Orientierungsvermögen oder auch die Sprache zunehmend verloren gehen.

 

TEILEN
Jahrgang 1989, „Die Pflegebiblerin“ hat Medienwirtschaft in Stuttgart studiert, langjährige Jugendleiterin, lernte den Online-Journalismus bei ProSiebenSat.1 Digital kennen, arbeitete in einer Londoner Nachrichtenagentur, hat die besten Ideen beim Wandern und ist begeisterte Köchin. Ihr Lebensmotto: Wenn Plan A nicht funktioniert, bleiben noch 25 andere Buchstaben.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here