Sterbegeldversicherung: Hinterbliebene vor Bestattungskosten bewahren

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Die passende Police finden und Angehörige im Todesfall finanziell entlasten

Mit der passenden Sterbegeldversicherung Angehörige entlasten
Besattungen sind kostspielig. Sterbegeldversicherungen können Hinterbliebene entlasten. (Bild: Fotolia)

Eine Sterbegeldversicherung deckt gezielt die Kosten ab, die nach dem Todesfall für die Beisetzung anfallen. Meist beträgt die Versicherungssumme zwischen 5.000 und 15.000 Euro.

Sterbegeldpolice: Die Funktionsweise

Die gewählte Summe zahlt die Versicherung sofort nach dem Tod aus. Durch Überschussbeteiligungen kann sich dieser Betrag erhöhen. Dieser Schutz gilt bei Sterbegeldpolicen bis zum Lebensende, wobei die Beitragsdauer begrenzt ist. Die Zahlungen enden meist zwischen dem 65. und dem 85. Lebensjahr. Wie lange eingezahlt werden muss, hängt dabei von Anfangsalter und Anbieter ab.

Optionale Gesundheitsprüfung

Bei vielen Gesellschaften ist eine Gesundheitsprüfung vor dem Abschluss einer Sterbegeldversicherung optional. Kunden können zwischen zwei Optionen wählen:

  1. Sie beantworten Gesundheitsfragen. Die Versicherer berechnen auf dieser Basis die Prämienhöhe. Schwere Vorerkrankungen erhöhen die Kosten, da sie ein größeres Risiko für die Dienstleister darstellen.
  2. Bei einem Vertrag ohne Gesundheitsprüfung droht eine Wartezeit, in der die Versicherung nicht die volle Summe auszahlt. Diese Karenzzeit kann bis zu drei Jahre dauern. Sollte in dieser Zeitspanne der Tod eintreten, überweist das Unternehmen nur das eingezahlte Kapital abzüglich Gebühren zurück. Bei einem Unfalltod besteht aber gewöhnlich eine Ausnahme.

Die Vor- und Nachteile der Sterbegeldversicherung

Als vorteilhaft kann sich erweisen, dass der Versicherungsschutz direkt nach dem Abschluss oder nach der kurzen Wartezeit greift. Sterben Menschen wenige Jahre nach Versicherungsbeginn, sind die Hinterbliebenen effektiv abgesichert. Experten weisen allerdings darauf hin, dass die Sterbegeldversicherung für die meisten Versicherten ein Minusgeschäft bedeutet. Sie zahlen mehr ein, als die Anspruchsberechtigten erhalten.

Mögliche Alternativen

  1. Risikolebensversicherungen bieten einen umfassenden Schutz zu niedrigen Preisen. Allerdings liegt die Höchstdauer beim Renteneintritt, für die Zeit danach existiert keine Absicherung.
  2. Geld ansparen. Dafür eignet sich zum Beispiel ein Sparplan. Der Nachteil besteht darin, dass bei einem frühen Tod noch nicht genügend Kapital vorhanden ist.
  3. Wer ausreichend finanzielle Mittel hat, kann beide Varianten kombinieren: Durch den Abschluss einer Lebensversicherung und gleichzeitiges Sparen des Kapitals für die Zeit nach dem Versicherungsende neutralisieren sich die Nachteile!

 Eine Sterbegeldversicherung ist für alle die ideale Lösung, die nicht genug Geld für die dritte Alternative besitzen.

Die optimale Sterbegeldversicherung abschließen

Wer sich für eine Sterbegeldversicherung entscheidet, sollte die umfangreichen Kosten vergleichen! Das Online-Vergleichsportal Netzsieger vergleicht beispielsweise die besten Anbieter verschiedener Sterbegeldversicherungen tiefgründig. Und berücksichtigt dabei individuelle Kosten. Dazu müssen Nutzer nur die gewünschte Versicherungssumme und ihr Alter angeben. Sie können außerdem auswählen, ob sie sich auf Angebote ohne Gesundheitsprüfung beschränken möchten oder nicht. Anschließend ist das Ergebnis sichtbar und die passende Sterbegeldversicherung kann online beantragt werden.

 

 

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