Uli & die Demenz: 20 Tipps von Angehörigen für Angehörige

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Die wichtigsten Gedankenanstöße aus der Praxis

Der größte ambulante Pflegedienst in Deutschland sind die Angehörigen. Sie kümmern sich um ihre dementen und pflegebedürftigen Angehörigen. Welche Tipps gibt dieser „Pflegedienst“ anderen Angehörigen weiter?

Ich habe einmal unter pflegenden und betreuenden Angehörigen herum gefragt: Was ist Ihr wichtigster Tipp, den Sie anderen Angehörigen weiter geben würden? Was ist der wichtigste Tipp, den man berücksichtigen sollte, wenn man sich um einen dementen Menschen kümmert? Herausgekommen ist ein bunter Blumenstrauß an Tipps. Diesen möchte ich Ihnen nicht vorenthalten. Wenn nur ein Gedankenanstoß dabei ist, der Sie einen kleinen Schritt weiter bringt, hat sich diese Kolumne schon gelohnt.

Hier kommen die ersten zehn Tipps…

      • Behandeln Sie einen Menschen nicht wie ein kleines Kind, nur weil er dement ist.
      • Nehmen Sie Hilfe von außen in Anspruch.
      • Nehmen Sie Beschuldigungen durch Ihren Angehörigen nicht persönlich.
      • Geben Sie Ihre Sorgen an Gott ab.
      • Regeln Sie die letzten Dinge.
      • Pflegen Sie soziale Kontakte.
      • Singen Sie zusammen.
      • Beziehen Sie Tiere mit ein und haben Sie gemeinsam Spaß mit Tieren.
      • GönnenSie sich ein Hobby.
      • Teilen Sie sich die Arbeit mit anderen Angehörigen.

    …und hier zehn weitere Gedankenanstöße

      • Laden Sie Freunde des dementen Menschen ein.
      • Lernen Sie aus Fehlern.
      • Führen Sie ein Pflegetagebuch.
      • Lassen Sie sich beraten.
      • Erleichtern Sie sich und Ihrem Angehörigen mit Hilfsmitteln das Leben.
      • Nehmen Sie Leistungen der Kranken- und Pflegekasse in Anspruch.
      • Nehmen Sie Kurzzeitpflege in Anspruch.
      • Sorgen Sie für Helligkeit und richtige Farben im Raum.
      • Nutzen Sie Angebote, um sich fortzubilden.
      • Geben Sie Ihre Erfahrungen weiter.

    Hier sollen nicht all diese Tipps genauer erklärt werden. Ich habe jedoch genau diese Angehörigentipps in mein Buch aufgenommen. Dort sind sie in je einem Abschnitt mit praktischen Beispielen erläutert. Sie finden diese Tipps näher ausgeführt in meinem Ratgeber für Angehörige. Diesen habe ich aus christlicher Sicht geschrieben. Der Ratgeber trägt den Titel „Menschen mit Demenz begleiten, ohne sich zu überfordern“. Dort finden Sie auch weiterführende Texte und hilfreiche Kontaktadressen.

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