Zehn Tipps für die Nachtschicht

1
14099
Mit diesen Tipps kommen sie gut durch die Nacht (Bild: pixabay.com)

In der Pflege kann eine Nachtschicht ganz schön lang sein, wenn man wach bleiben und volle Präsenz zeigen muss. Hier einige Tipps, wie sie über die Müdigkeit die Oberhand behalten.

Werbung


Die Nacht überlisten

Helle Beleuchtung am Arbeitsplatz wirkt wahre Wunder, die Müdigkeit zu überlisten. Machen sie also mehr Licht an, dort wo sie sich aufhalten.

Kaffee zur rechten Zeit

Kaffee ist durch seinen Koffeingehalt ein gutes Mittel, sich auf eine Nachtschicht vorzubereiten. Aber aufgepasst: Den Muntermacher sollten sie ein, zwei Stunden vor Dienstbeginn trinken, damit er seine Wirkung bis zum Schichtantritt entfaltet. Wenn sie nach Schichtende aber schlafen wollen, sollten sie nach 2 Uhr keinen Kaffee mehr konsumieren.

Däumchen drehen allein reicht nicht

Werbung


Damit sie wach bleiben, empfiehlt sich ausreichende zu Bewegung. Machen sie Hampelmänner, Dehnübungen oder Liegestütze im Bereitschaftsraum. Vertreten sie sich die Beine wenn möglich kurz im Freien, damit ihr Kreislauf in Schwung kommt – frische Luft belebt.

Essen als Energielieferant

Achten sie darauf, keine schweren oder fettigen Gerichte vor der Nachtschicht zu verzehren. Denn sie machen den Körper träge und sie werden müde. Leichte und kleine Mahlzeiten wie Joghurt, Quark, Salat oder Früchte sind dagegen hilfreich, die Nacht ohne knurrenden Magen zu überstehen.

Wer in der Nachtschicht rastet, schläft ein

Werbung

Leerläufe erschweren die ohnehin schon anstrengende Arbeitsnacht und machen schläfrig. Es gibt immer etwas zu tun. Erledigen sie kontinuierlich Aufgaben, die vielleicht über den Tag liegen geblieben sind. So geht die Zeit schneller vorbei und das Müdigkeitsgefühl setzt erst nach der Schicht ein.

Tag-Nacht-Wechsel trainieren

Damit sie besser in die Nachtschicht kommen, empfiehlt es sich, in den Tagen zuvor abends später ins Bett zu gehen, um den Rhythmus bereits anzupassen. Nach Möglichkeit stehen sie dann auch morgens später auf.

The dark night

Die Arbeit verlassen, wenn es draußen hell wird, ist gegen unsere Natur. Überlisten sie ihren Körper, in dem sie eine Sonnenbrille aufsetzen. So gewöhnen sie sich gar nicht erst an den Tag. Verdunkeln sie zuhause, wenn möglich die Wohnung, damit ihnen die ersten Sonnenstrahlen nicht den verdienten Schlaf rauben.

Leise, leiser, am leisesten

Es ist jetzt dunkel. Das Letzte was siejetzt brauchen, sind Automotoren, die durchs Fenster röhren, den Nachbarn mit dem Rasenmäher oder das ständige Klingeln des Handys. Schotten sie sich gegen jegliche Geräuschkulisse ab soweit es geht. Ansonsten helfen ihnen Kopfhörer mit einem Beethoven- oder Mozartstück, die nervenden Geräusche auszublenden.

Der „Tummler“

Nach der Schicht noch etwas aufgedreht sein und dann im Bett hin und her tummeln. Viele kennen die Situation. Da hilft oftmals auch kein Schäfchen zählen oder sich zu zwingen, auf Kommando einzuschlafen. Lesen sie noch etwas oder hören noch ein wenig entspannende Musik bis die Müdigkeit von allein eintritt.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier

Die einen gehen jeden Morgen um 7 Uhr auf die Toilette, weil der Körper weiß, dass es Zeit zum Aufstehen ist. Das gleiche funktioniert mit dem Einschlafen. Nutzen sie Rituale zur Unterstützung, wie etwa eine lauwarme Dusche oder einen bestimmten Tee vor dem Schlafengehen. So signalisieren sie ihrem Körper: Jetzt ist Schlafenszeit.

Werbung